Noch keine Burg gebaut, aber eine Mauer

Heute war mal wieder das monatliche Gruppentreffen und diesmal gab es weniger zu besprechen und dafür mehr zu tun. Beim letzten Treffen hat Ewald darauf aufmerksam gemacht, dass wir den Schloßberg zwar als Veranstaltungsgelände der Nacht der Spielleut’ nutzen, ansonsten aber in letzter Zeit als Gruppe nur wenig Interesse in das namensgebende Städtchen, speziell unsere “Hausburg” gezeigt haben.

Deswegen haben sich Burgvolkler heute ab 13 Uhr auf dem Schloßberg getroffen um der Schloßberggemeinde, die sich um Erhalt und teilweise Wiederaufbau der Königsberger Burg kümmert, zu helfen (dort sind Helfer immer gern gesehen – eine Burg/Ruine erhält sich nicht von allein). Die freiwilligen Helfer der Schloßberggemeinde hatten zuvor wie fast jeden Samstag von acht bis zwölf Uhr gearbeitet. Unter der Anleitung von Ewald, der auch die eigentliche Maurerarbeit übernahm (alles andere wäre wohl in einem handwerklichen Fiasko geendet), wurde fleißig Mörtel gemischt, Steine getragen und zugerichtet. Das Mäuerchen, dass in den folgenden vier Stunden wuchs ist zwar nicht Teil der eigentlichen Burg, sondern schützt “nur” einen kleinen Wegpavillon vor dem anrutschenden Hang, aber es ist eine Sandsteinmauer auf dem Schloßberg – und sie sieht natürlich gut aus.

Danach wurden die Werkzeuge gesäubert und verräumt, bevor es in den Keller der Burgschänke zu wohlverdienten Schnitzeln ging und noch ein wenig zusammengesessen wurde. Insgesamt sicher keine Heldentat und keine Meisterleistung, aber ein schöner, durchaus anstrengender und produktiver Nachmittag, an dem wir zeigen konnten, dass das Burgvolk sich nicht nur einmal im Jahr für den Schloßberg interessiert. Sollten wir wiederholen. Termin wird schon gesucht.

An dieser Stelle nochmal zur Erinnerung: An den Gruppentreffen sind auch Besucher und Leute, die eine Weile lang nicht mehr aktiv bei uns waren gern gesehen. Wir versuchen den Termin stets an, beziehungsweise um den zweiten Samstag im Monat zu legen.

 

Sebastian, 12. 05. 2012

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